Zahnarztpraxis von der Heyden

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Jochen von der Heyden
Tel.: 02267 88 02 54
Fax.: 02267 88 02 55
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Radiumstr. 9
51688 Wipperfürth
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Gesundheitsnews



Zahnärzte können Impfungen durchführen
„Wir sind bereit“

Die bayerischen Zahnärztinnen und Zahnärzte rufen die Bevölkerung dazu auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Erst- und Auffrischungsimpfungen sind wichtig, um die Corona-Pandemie endlich wirkungsvoll einzudämmen. Zudem begrüßen Bayerische Landeszahnärztekammer und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns den Vorschlag des bayerischen Gesundheitsministers Klaus Holetschek, auch die Zahnärzteschaft in die Corona-Impfkampagne einzubeziehen.

„Gern schaffen wir zusätzliche und sichere Impfangebote für die Bevölkerung in unseren Praxen. Durch ihre Approbation sind die Zahnärzte selbstverständlich in der Lage, Impfungen durchzuführen und die Patienten entsprechend aufzuklären. Die niedrigen Fallzahlen der Berufsgenossenschaft belegen, dass wir Zahnärzte Hygieneprofis sind. Die Impfungen können also in einem sicheren Umfeld stattfinden. Wir sind bereit und werden uns selbstverständlich an der Impfkampagne beteiligen“, heißt es seitens der beiden Körperschaften.

Die Bayerische Landeszahnärztekammer und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayerns hoffen, dass der Bund den einstimmigen Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz schnellstmöglich umsetzt, die rechtlichen Voraussetzungen für Covid19-Schutzimpfungen durch Zahnärzte schafft und ausreichend Impfstoff zur Verfügung stellt. In Bayern gibt es über 8.000 Zahnarztpraxen, die einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der allgemeinen Impfquote und auch zu den Boosterimpfungen leisten können“, erklärten die beiden Körperschaften.

09.12.2021 DGA | Quelle: Bayerische Landeszahnärztekammer

Bonusheft: 2021 schon beim Zahnarzt gewesen?
Bonusheft: 2021 schon beim Zahnarzt gewesen?

Wird Zahnersatz notwendig, zahlen gesetzliche Krankenkassen einen festen Zuschuss. Dieser Festzuschuss steigt, wenn Versicherte regelmäßig mindestens einmal im Jahr Vorsorgeuntersuchungen bei ihrer Zahnärztin oder ihrem Zahnarzt wahrnehmen und dies in ihr Bonusheft eintragen lassen.

„Wem für dieses Jahr noch ein Stempel für seinen Zahnarztbesuch für die Kontrolle der Zähne fehlt, sollte schnell einen Termin für eine Vorsorgeuntersuchung vereinbaren“, rät Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. „Wichtig zu wissen ist, dass die Versicherten selbst für ein lückenlos geführtes Bonusheft verantwortlich sind.“ Dank hoher Hygiene-Standards in Zahnarztpraxen ist der Besuch bei der Zahnärztin oder dem Zahnarzt für Patienten auch während der Corona-Pandemie sicher. Die Auswertung bisheriger Daten zeigt, dass zahnärztliche Behandlungen das Risiko einer Infektion mit COVID-19 nicht erhöhen.
Lückenloses Bonusheft erhöht Zuschuss bei Zahnersatz

Sind im Bonusheft jährliche Besuche bei der Zahnärztin oder dem Zahnarzt über fünf Jahre vermerkt, beträgt der Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen 70 anstatt 60 Prozent einer medizinisch ausreichenden Versorgung mit Zahnersatz (Regelversorgung). Haben Versicherte über zehn Jahre jedes Jahr eine Zahnarztpraxis besucht, beträgt der Zuschuss der Krankenkasse sogar 75 Prozent. Falls doch ein Termin innerhalb der letzten zehn Jahre versäumt wurde, sollte bei Vorliegen einer wichtigen Begründung eine Abstimmung mit der Krankenkasse erfolgen. Dann liegt es im Ermessen der Krankenkasse, denn ohne besonderen Grund gilt die Bonusregelung allerdings nicht mehr und der Bonus muss neu erworben werden.
Zahnersatz: Bonusheft für Krankenkasse ab 2022 digital

Ab dem kommenden Jahr soll das Bonusheft Teil der elektronischen Patientenakte (ePA) werden. Das digitale Bonusheft erleichtert es den Patienten, ihrer Krankenkasse nachzuweisen, dass sie regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung ihrer Zähne bei ihrer Zahnärztin oder ihrem Zahnarzt waren. Ein weiterer Vorteil: Eine App kann Patienten daran erinnern, einen Termin für die Vorsorgeuntersuchung bei ihrer Zahnärztin oder ihrem Zahnarzt zu vereinbaren. Auch entfällt das Nachtragen von Untersuchungen in das Bonusheft, sollte dieses beim Kontrolltermin zu Hause liegen geblieben oder gänzlich verloren gegangen sein.

07.12.2021 DGA | Quelle: proDente e.V.

Europäischer Konsens: "Do-it-yourself-Kieferorthopädie" ist gefährlich für Patienten!
Gemeinsame Pressemitteilung von DGKFO, BDK und GBO

Mit großer Sorge beobachten Zahnärzte und Kieferorthopäden in ganz Europa die zunehmenden Aktivitäten von Start-up-Unternehmen, die kieferorthopädische Behandlungen mit Alignern per Post, ohne ordnungsgemäße Diagnostik und ohne regelmäßige klinische Überwachung bewerben und verkaufen. Diese Unternehmen preisen ihre Dienstleistungen oft als erschwinglich, schnell und sicher an, obwohl sie nicht den erforderlichen zahnmedizinischen Standards entsprechen. Eine kieferorthopädische Behandlung ohne ordnungsgemäße Diagnostik und regelmäßige klinische Überwachung birgt erhebliche Risiken für die Gesundheit der Patienten.

Deshalb haben sich unter Koordination der EFOSA, der European Federation of Orthodontic Specialists Associations 31 zahnärztliche und kieferorthopädische Fachgesellschaften, Verbände und Institutionen aus 25 Ländern zusammengeschlossen, um eine gemeinsame Erklärung über die fragwürdige Fernbehandlung von Zahnfehlstellungen zu unterzeichnen und uneingeschränkt zu unterstützen. In dieser Gemeinsamen Erklärung werden die grundlegenden Anforderungen an jede kieferorthopädische Behandlung dargestellt. Auch die Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie, der BDK und das German Board of Orthodontics and Orofacial Orthopedics haben sich dieser Erklärung angeschlossen.

Behandlungen ohne gründliche klinische Untersuchung des Patienten vor Ort, Röntgenaufnahmen und regelmäßige klinische Überwachung sind potenziell gesundheitsgefährdend. Die ausschließliche Selbst- und Fernbehandlung ist aus medizinischer Sicht nicht zu rechtfertigen und stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen die medizinischen und zahnmedizinischen Standards dar.

Die Gemeinsame Erklärung zur Fernbehandlung von Zahnfehlstellungen ist in dreizehn Sprachen verfügbar.  

"Die Einstimmigkeit der europäischen Kieferorthopäden macht deutlich, dass Kieferorthopädie mehr ist als nur das Ausrichten der Frontzähne, es geht um einen ganzheitlichen Ansatz, bei dem das Wohl des Patienten im Mittelpunkt unserer Behandlungen steht", sagt Prof. Dr. Dr. Christian Scherer, der das Projekt für die EFOSA koordiniert hat. "Jeder Patient sollte darauf achten, dass die in der Gemeinsamen Erklärung formulierten Grundanforderungen auch bei seiner Behandlung beachtet werden, damit die Behandlung sicher durchgeführt werden kann."

Die Gemeinsame Erklärung steht auch auf der Homepage des Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden unter https://bdk-online.org/wissenswertes/meldungen zum Download bereit.